Innenpolitik

Was wollen die Kandidaten?

In wenigen Tagen wird einer der Kandidaten nach bald zwölf Monaten Wahlkampf in der Position des Siegers sein, der andere in jener des Verlierers. Und alle werden diskutieren, welche Standpunkte sie dorthin geführt haben.

Was wollen die Kandidaten? SN/www.picturedesk.com
Am Sonntag ist es nochmals so weit: Alexander Van der Bellen tritt gegen Norbert Hofer zur Wahl des Bundespräsidenten an.

Wer kennt nach fast 12 Monaten Wahlkampf noch (nicht) die zentralen Positionen der Hofburgkandidaten? Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer argumentieren, selbst wenn sie ausnahmsweise gegen oder für dasselbe sind, nie im Gleichschritt. Und das, obwohl ihre Positionen bei manchen Themen mehrheitsfähiger, weicher oder volksnäher geworden sind. Das betrifft nicht nur wundersame Wandlungen im Hinblick auf Trachtenjanker, Kornblumen oder umgehende Entlassung von Regierungen.



1.>Europäische Union>
Hofer hatte 1994 gegen den EU-Beitritt gestimmt und hat noch heuer erklärt, dass er es wieder tun würde. Er sagt, die EU habe in der Flüchtlingsfrage und der Finanz krise kläglich versagt. Hofer wehrte sich vehement gegen den Vorwurf, auf einen Öxit zu drängen. Er erklärte, nur dann für eine Austrittsvolksabstimmung zu sein, wenn es neue Verträge gebe, die die EU noch mehr Richtung Zentralismus führten; oder wenn es zum Beitritt der Türkei komme.

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