Innenpolitik

"Weißer Rauch nicht am 28. Dezember"

Koalitionsverhandler werden Weihnachtsfrieden respektieren.

Der Weihnachtsfriede soll gewahrt werden.  SN/heinz bayer
Der Weihnachtsfriede soll gewahrt werden.

Entweder vor Weihnachten. Oder aber erst nach dem 6. Jänner: Diesen Zeithorizont nennen Gesprächspartner, die mit den Details der laufenden Regierungsgespräche vertraut sind. "Wir lassen sicher nicht am 28. Dezember weißen Rauch aufsteigen", verriet ein Insider der türkis-grünen Verhandlungen. Der Weihnachtsfriede für alle Beteiligten soll also offenkundig gewahrt bleiben.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz und Grünen-Chef Werner Kogler haben am Mittwoch ein weiteres Vier-Augen-Gespräch geführt - "stundenlang", wie die SN erfuhren. Was die Herren besprachen, blieb geheim, auf ein Medienstatement nach ihrem Gespräch verzichteten Kurz und Kogler. Diverse Spekulationen über Ministerlisten und inhaltliche Einigungen, die in Wien kursieren, wurden von ÖVP und Grün zurückgewiesen.

ÖVP-Verhandler und Kurz-Vertrauter Gernot Blümel verriet der Zeitung "Österreich", dass es bei den Themen Migration und Klima "die größten Differenzen" gebe. Diesen Schluss legt auch die Lektüre der Wahlprogramme dieser beiden Parteien nahe.

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