Innenpolitik

Wem hilft die späte Wahl?

Eine rein aufs Bauchgefühl der Wählerschaft setzende Erhebung ergab, dass sich die emotionale Wirkung der Kandidaten im Lauf der vergangenen Monate merklich verändert hat. Das Parlament hat die Weichen für die Wahl im Advent gestellt.

Wem hilft die späte Wahl? SN/APA/ROBERT JAEGER
Der Parlamentsbeschluss, die Hofburg-Wahl auf 4. Dezember zu verschieben, ist am Mittwoch gefallen. Die Blauen würden ihre Plakate gerne hängen lassen.

Die Wahl am 2. Oktober ist abgesagt. Noch stehen die Wahlplakate aber im ganzen Land. Und zumindest die von Norbert Hofer (FPÖ) sollen bleiben. "Der Aufwand, sie wegzuräumen, ist zu groß", sagt sein Sprecher Martin Glier.

Rein rechtlich sind die Freiheitlichen derzeit auf der sicheren Seite. Per Gesetz können Plakate fünf Wochen vor der Wahl aufgestellt werden. Da das neue Wahlgesetz zwar am Mittwoch im Parlament beschlossen worden, aber noch nicht in Kraft sei, laute der gesetzliche Wahltermin immer noch 2. Oktober. "Wenn sich das ändert, werden wir darum ansuchen, dass die Plakate in der Übergangszeit ebenfalls bleiben können", sagt Glier.

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