Innenpolitik

Wiener Akademikerball: Zwei Demonstrationen abgesagt

Gegen den Wiener Akademikerball am 3. Februar findet nun doch nur ein Demonstrationsmarsch statt.

Rund 2.000 Teilnehmer werden erwartet.  SN/APA/HERBERT P. OCZERET
Rund 2.000 Teilnehmer werden erwartet.

Zwei weitere wurden von den Veranstaltern zurückgezogen, berichtete am Donnerstag die Polizei. Der Marsch der Offensive gegen Rechts - von der Universität bis zum Stephansplatz - soll morgen abgehalten werden. Angemeldet wurde dieser Demonstrationszug für bis zu 2000 Teilnehmer.

Treffpunkt ist ab 17.00 Uhr beim Schottentor vor der Wiener Universität, die Route führt dann über die Wipplingerstraße, Tuchlauben und Brandstätte zum Stephansplatz. Der Titel der Veranstaltung ist "Burschiball anfechten! Solidarität statt Hetze!"

In Linz hat das Bündnis "Linz gegen rechts" die Teilnahme von 1.000 Personen an einer Demonstration gegen den Linzer Burschenbundball am Samstag angemeldet. Die Polizei hat ein Platzverbot rund um den Ort des Balls verfügt. Nach Misstönen zwischen Exekutive und Organisatoren im Vorfeld der Kundgebung haben sich die Wogen zuletzt offenbar wieder geglättet.

Das Bündnis hatte kritisiert, dass die Polizei heuer erstmals ein Liste mit den Personalien und Geburtsdaten der Ordner eingefordert habe, andernfalls werde die Untersagung der Kundgebung angedroht. Bisher hätten die Organisatoren lediglich die Anzahl der Leute, die für den reibungslosen Ablauf sorgen, bekannt geben müssen. Die Polizei rechtfertigte das Vorgehen damit, dass es Usus und gesetzlich vorgeschrieben sei. Am Mittwoch verzichtete die Polizei - "nach neuerlicher Prüfung des Sachverhalts", wie es in einem E-Mail an das Bündnis hieß - dann doch auf ihre Forderung. Nun müssen die Daten der Ordner nur den Veranstaltern bekannt sein.

Quelle: APA

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