Innenpolitik

Zahlreiche Gemeinden "drehten" in Richtung Van der Bellen

Alexander Van Bellen hat am Sonntag bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl die Mehrheit in zahlreichen Gemeinden zu seinen Gunsten "drehen" können. In acht Gemeinden gelang ihm gegenüber der aufgehobenen Stichwahl vom 22. Mai sogar ein Zugewinn von mehr als zehn Prozentpunkten.

Zahlreiche Gemeinden "drehten" in Richtung Van der Bellen SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Van der Bellen konnte 280 Gemeinden zu seinen Gunsten drehen.

Den größten Zugewinn gegenüber der aufgehobenen Stichwahl konnte Van der Bellen in der Gemeinde St. Sigmund im Sellrain mit einem Plus von 20,97 Prozentpunkten einfahren. In der Kleinstgemeinde (130 Wahlberechtigte) entschieden sich 58,9 Prozent für Van der Bellen. Beim ersten Versuch der Stichwahl kam der Ex-Grünen-Chef hier auf nur 37,93 Prozent.

Insgesamt konnte Van der Bellen in mehr als 280 Gemeinden das Ergebnis zu seinen Gunsten drehen, Hofer hingegen nur in einer: In der niederösterreichischen Gemeinde Puchenstuben im Mostviertel (Bezirk Scheibbs) legte Hofer um 4,49 Prozentpunkte zu und kam bei der Wiederholung der Stichwahl auf 53,47 Prozent der Stimmen.

Quelle: APA

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