Nationalratswahl 2017

Kölly hofft auf FLÖ-Einzug ins Parlament

Die Freie Liste Österreich (FLÖ) hat am Dienstag in Eisenstadt ihre Landes- und Regionalwahlkreisliste für die Nationalratswahl vorgestellt. Auf Platz Eins der Landesliste im Burgenland kandidiert der Unternehmer Herbert Schütz. Zweiter ist Manfred Kölly, der für das Bündnis Liste Burgenland im Landtag sitzt. Er zeigte sich überzeugt, dass die FLÖ den Einzug ins Parlament schaffen werde.

Die FLÖ könne den Einzug ins Parlament schaffen.  SN/APA/ROBERT JAEGER
Die FLÖ könne den Einzug ins Parlament schaffen.

Auf der Bundesliste ist Kölly am dritten Platz nominiert. Die Frage, ob er in den Nationalrat gehe, stelle sich dann, wenn der Wähler entschieden habe: "Ich will in den Nationalrat dann, wenn das alles klar ist und vielleicht doch die Möglichkeit besteht, auch sogar in einer Regierungsbeteiligung dabei zu sein."

Zu den wichtigsten Themen der FLÖ zählte Kölly eine direkte Demokratie "nach dem Vorbild der Schweiz". Zudem fordere man "eine Radikalreform der Europäischen Union - oder Austritt" und einen Einwanderungsstopp: "Österreich bestimmt, wer kommt und bleibt. Wir sagen ganz klipp und klar: Das Boot ist übervoll". Im Parlament wolle man aufzeigen, welche Möglichkeiten es gebe, anstatt wie bisher "Wahlversprechen nicht einzuhalten".

Der Landeslistenerste Schütz war früher FPÖ-Bezirksparteiobmann von Mattersburg. Als er gefragt worden sei, ob er mitarbeiten will, habe er nach kurzer Überlegung "mit vollem und ganzem Herzen Ja gesagt". Er wolle sich einbringen, für die Bürger arbeiten und "dafür sorgen, dass die Österreicher und die Burgenländer vor allem nicht mehr verraten und verkauft werden und überrannt werden von Menschen, die kein Asyl haben, kein Asylrecht", meinte Schütz. Er wolle sich auch dafür einsetzen, dass Unternehmer wieder selbstständig handeln könnten, "außerhalb von EU-Bürokratismus".

Drittplatzierter auf der FLÖ-Landesliste ist der Unternehmer und Motosportler Andreas Kuchelbacher. Er sei in die Politik gegangen, weil ihn in den vergangenen Jahren als Bürger und Unternehmer "sehr viele Punkte gestört" hätten. Deshalb habe er eine "Freie Liste" gegründet und trete auch bei der Gemeinderatswahl in Großhöflein an, erzählte Kuchelbacher.

Quelle: APA

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