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Nationalratswahl 2019

Besonderheiten der Nationalratswahl in Salzburg

84 Mal "Absolute" für ÖVP. SPÖ überholt die FPÖ. Grüne in zehn Gemeinden auf Platz 2.

 SN/land salzburg

Das Ergebnis ist zwar ohne ausgezählte Wahlkarten noch vorläufig, die Landesstatistik hat aber bereits am Wahlabend erste Besonderheiten der Nationalratswahl in Salzburg aufbereitet: Die ÖVP wurde in allen sechs Bezirken stimmenstärkste Partei. Bis auf Bürmoos und Schwarzach, wo die SPÖ gewann, erreichte sie in allen Gemeinden die Mehrheit, in 84 sogar die absolute. In St. Koloman, Filzmoos, Großarl, Hüttschlag und Saalbach-Hinterglemm erreichte die ÖVP sogar eine Zweidrittelmehrheit.

ÖVP-Hotspot war Saalbach-Hinterglemm mit 69,9 Prozent, in der "roten" Hochburg Schwarzach erreichte die SPÖ mit 42,3 Prozent ihr bestes Ergebnis, am "blauesten" war Thomatal mit 31,5 Prozent für die FPÖ. In Hallein konnte sich die ÖVP vom dritten (Nationalratswahl 2017) auf den ersten Platz verbessern.

Die SPÖ konnte im Vergleich zur Wahl 2017 auf Landesebene die FPÖ auf den dritten Rang verweisen. Die Grünen überholten die Neos und rückten von Platz fünf auf Platz vier vor. In neun Flachgauer Gemeinden und in Oberalm erreichten die Grünen den zweiten Platz. 2017 in keiner.

Die ÖVP konnte im Vergleich zu 2017 in allen 119 Gemeinden zulegen, und zwar zwischen 0,2 (Göming) und 22,4 (Muhr im Lungau) Prozentpunkten (PP). Die FPÖ fuhr in allen Salzburger Gemeinden Verluste ein, am stärksten in Muhr mit minus 20 PP. Die Grünen konnten nur in Forstau anteilig nicht mehr Wähler von sich überzeugen. Zugewinne in 113 Gemeinden gab es für die Neos. Die SPÖ verlor in 115 Salzburger Gemeinden, mit -9,2 PP gab es in Leogang die größten Verluste.

Quelle: SN

Aufgerufen am 01.12.2020 um 06:37 auf https://www.sn.at/politik/nationalratswahl-2019/besonderheiten-der-nationalratswahl-in-salzburg-76976902

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