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Nationalratswahl 2019

Nationalrätin aus heiterem Himmel: Carina Reiter

Der Erdrutschsieg der ÖVP bedeutet für Carina Reiter den Einzug in den Nationalrat. Wenige Stunden nach dem Endergebnis war die Pongauerin noch ganz "geflasht".

Carina Reiter war von ihrem Mandat selbst am meisten überrascht.  SN/övp
Carina Reiter war von ihrem Mandat selbst am meisten überrascht.

Keine Jubelstimmung im Hintergrund. Um 21 Uhr ist Carina Reiter nicht beim Feiern des ÖVP-Wahlsieges, sondern noch in der Bezirkswahlbehörde in Zell am See engagiert. Seit kurzem steht fest, dass die Zweitgereihte des Wahlkreises Pongau/Pinzgau/Lungau in den Nationalrat einzieht. "Ich kann es noch gar nicht glauben, bin ganz geflasht", sagt die 30-jährige Bezirksgeschäftsführerin der ÖVP Pinzgau. "Ich habe mich schon sehr gefreut, dass ich so weit vorne gereiht werde, aber dass es sich ausgeht, damit habe ich nie und nimmer gerechnet." Beruflich werde sich die neue Verpflichtung regeln lassen, "immerhin bin ich bei der Partei angestellt", schmunzelt die Neo-Mandatarin.

Engagierte Multi-Funktionärin

Trotz ihres jungen Alters hat die Pfarrwerfenerin schon viele Ämter bekleidet. Reiter ist unter anderem Gemeinderätin in ihrem Heimatort, Mitglied es ÖVP-Landesvorstands, sitzt im Landespräsidium des ÖAAB, im Bundespräsidium der Jungbauern, ist Arbeiterkammerrätin und Mitglied der Theaterjugend der Landjugend Pfarrwerfen. Die rhetorischen Voraussetzungen für das Hohe Haus bringt Reiter mit: 2015 gewann sie den Landesredewettbewerb. Eine kleine Feier war schließlich auch noch geplant, aber nicht im großen Kreis: "Wenn wir in der Bezirkswahlbehörde fertig sind, werde ich noch mit einigen Freunden einen Absacker nehmen."

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