Weltpolitik

14 Soldaten bei IS-Angriff in Syrien getötet

Die radikalislamische IS-Miliz hat Beobachtern zufolge in Syrien bei einem Angriff auf einen Stützpunkt der Luftwaffe mindestens 14 Soldaten getötet. Die Extremisten hätten die rund 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Damaskus gelegene Basis bereits am Sonntag angegriffen, teilte die der Opposition nahestehende syrische Beobachtergruppe für Menschenrechte am Montag mit.

Die IS-Kämpfer hätten auch einige Stellungen in der Region unter ihre Kontrolle gebracht. Der sogenannte Islamische Staat kontrolliert weite Teile im Osten Syriens, darunter den größten Teil der Provinz Deir al-Sor und Raqqa, das die Extremisten zu ihrer Hauptstadt ausgerufen haben. Im Dezember haben die Jihadisten auch die historische Stadt Palmyra wieder unter ihre Kontrolle gebracht.

Die russische Luftwaffe, die den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad unterstützt, griff am Montag IS-Stellungen in Deir al-Sor an. Zwei Kommandoposten und mehrere Waffenlager seien zerstört worden, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

Quelle: Apa/Ag.

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