Die Zahl der hilfsbedürftigen Kinder habe sich seit 2016 um 300.000 erhöht. Jedes vierte Kind sei vertrieben worden oder auf der Flucht, führte die Kinderhilfsorganisation weiter aus und kritisierte, die internationale Gemeinschaft schenke der Not der Kinder zu wenig Aufmerksamkeit und leiste zu wenig Finanzhilfen.
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und wird seit mehreren Jahren von schweren bewaffneten Konflikten erschüttert. Nach dem Sturz 2013 von Präsident François Bozize versank das Land in einer Gewaltspirale. Der Osten und das Zentrum des Landes sind besonders davon betroffen.
Die angespannte Sicherheitslage werde auch für die humanitären Helfer immer gefährlicher, erklärte Christine Muhigana, Unicef-Vertreterin für die Zentralafrikanische Republik. Laut UNICEF hat sich die Zahl der Angriffe auf Helfer mehr als vervierfacht, von 67 im vergangenen Jahr auf 294 allein bis August 2018.