Weltpolitik

150. Geburtstag von Lenin: Von der russischen Heilsfigur zur Leergestalt

Am 22. April feiern Russlands Kommunisten den 150. Geburtstag von Wladimir Lenin. Außer ihnen interessiert der Schöpfer des Sowjetbolschewismus heute in Russland kaum noch jemanden. Der Marxismus-Leninismus gilt als erledigt. Dennoch fällt es den Russen schwer einen Schlussstriche unter die eigene Geschichte zu ziehen.

Lenin bei einer Rede 1919. SN/picturedesk
Lenin bei einer Rede 1919.

Wladimir war ein lautes Kind. "Ein großer Schreihals mit kampflustigen, glücklichen Haselnussaugen" schreibt seine ältere Schwester Anna. Heute vor 150 Jahren kam in der Wolgastadt Simbirsk Wladimir Uljanow zur Welt, später nannte er sich Lenin. Laufen lernte er spät, fiel oft um, brüllte und stieß mit dem Kopf gegen den Fußboden. Die Hebamme, die ihn entband, soll gesagt haben: "Er wird einmal sehr intelligent - oder aber sehr dumm werden."

Lenin wurde der beste Jurastudent seines Jahrgangs an ...

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