Weltpolitik

17 mutmaßliche IS-Kämpfer bei Luftangriff in Libyen getötet

Die US-Armee hat bei einem Luftangriff im Süden Libyens nach eigenen Angaben 17 mutmaßliche Kämpfer der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) getötet. Der Einsatz im Süden des Landes am Donnerstag sei "in Abstimmung" mit der international anerkannten Regierung in Tripolis erfolgt, teilte das Afrika-Kommando der US-Streitkräfte (Africom) am Freitag mit.

Es war der dritte Angriff der US-Luftwaffe auf IS-Kämpfer in Libyen binnen weniger Tage. Bei den vorangegangenen Bombardements am 19. und 24. September waren laut Africom insgesamt 19 mutmaßliche Dschihadisten getötet worden.

Der Süden Libyens liegt außerhalb der Kontrolle sowohl der Regierung in Tripolis als auch des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar. Dessen Truppen hatten im April eine Offensive zur Eroberung der Hauptstadt Tripolis gestartet. Regierungstreue Truppen und Einheiten Haftars liefern sich seither erbitterte Kämpfe um die Kontrolle der Hauptstadt. Experten warnen vor einem Sicherheitsvakuum, von dem der IS in anderen Teilen des Landes profitieren könnte.

Quelle: Apa/Ag.

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