Weltpolitik

18 Tote bei Kämpfen im Osten der DR Kongo

Bei Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen der Volksgruppen Hutu und Nande sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo 18 Menschen getötet worden. Zu den Toten zählen 17 Zivilisten und ein Polizist, sagte Militärsprecher Kaiko Ndjike Guillaume am Donnerstag. Augenzeugenberichten zufolge wurden die Opfer durch Schüsse und mit Macheten getötet.

In der östlichen Provinz Nord-Kivu kommt es immer wieder zu Zusammenstößen von Milizen der beiden Volksgruppen sowie kongolesischen Streitkräften. Sie kämpfen um die Kontrolle über Gebiete, die reich an Gold, Kobalt oder Zinn sind.

In dem zentralafrikanischen Land war es in den vergangenen Tagen auch anderswo zu blutigen Ausschreitungen gekommen. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas und Schusswaffen gegen Demonstranten vor, die den Rücktritt von Präsident Joseph Kabila fordern. Kabilas Mandat war mit Montag abgelaufen. Die Neuwahl wurde aber verschoben und die Opposition wirft Kabila vor, sich an der Macht festkrallen zu wollen.

Quelle: Apa/Dpa

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