Weltpolitik

19 Tote bei Kämpfen zwischen Volksgruppen im Südsudan

Im Krisenland Südsudan sind bei Kämpfen zwischen zwei Volksgruppen nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Zu den Zusammenstößen sei es Dienstagabend nahe Aluak Luak im zentralen Bundesstaat Eastern Lakes gekommen, sagte am Mittwoch Johnson Maluong, ein örtlicher Regierungsvertreter. Unter den Opfern seien auch zwei Ugander.

Im Südsudan kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen verfeindeten Gruppen. Oftmals geht es dabei um Land und Ressourcen. Die meisten Menschen in dem ostafrikanischen Land sind Viehhirten oder Kleinbauern. Nach Jahrzehnten der Konflikte sind im Südsudan viele Menschen schwer bewaffnet.

Der Südsudan erlangte 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan, doch nur zwei Jahre später brach ein Bürgerkrieg aus. Seitdem sind Zehntausende Menschen getötet worden und nach UN-Angaben mehr als vier Millionen Menschen - etwa ein Drittel der Bevölkerung - geflohen. Im vergangenen Jahr hatten die Widersacher in dem Bürgerkrieg einen Friedensvertrag unterzeichnet. Allerdings muss sich noch zeigen, ob dieser hält.

Quelle: Apa/Dpa

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