Weltpolitik

20 Milliarden Euro Schadenersatz gefordert: Mexiko verklagt US-Waffenhersteller

Die Regierung in Mexiko-Stadt macht Waffenfirmen für das Blutvergießen im eigenen Land verantwortlich - und fordert 20 Milliarden Euro Schadenersatz.

Wegen des Gebrauchs geschmuggelter Waffen aus den USA durch kriminelle Gruppen in Mexiko hat die mexikanische Regierung mehrere Waffenhersteller und -händler in den USA verklagt. SN/AP
Wegen des Gebrauchs geschmuggelter Waffen aus den USA durch kriminelle Gruppen in Mexiko hat die mexikanische Regierung mehrere Waffenhersteller und -händler in den USA verklagt.

Die mexikanische Regierung hat elf der größten Waffenhersteller in den USA vor einem Bundesgericht in Boston auf milliardenschweren Schadenersatz verklagt. Der Vorwurf: Mit Fahrlässigkeit und teilweise Vorsatz in ihren Geschäftspraktiken hätten die Firmen zu Tod und Leid in Mexiko beigetragen. Vor Gericht verantworten müssen sich Produzenten wie Smith & Wesson, Colt, Beretta und auch die österreichische Firma Glock.

Die Gewalt in Mexiko explodierte, seit der Staat Ende 2006 begann, den sogenannten Drogenkrieg militärisch zu bestreiten. Der Konflikt wird ...

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