Weltpolitik

29 Zivilisten bei Kämpfen nahe Damaskus gestorben

Mindestens 29 Zivilisten sind offenbar in den vergangenen zwei Tagen bei Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen in der Nähe von Damaskus getötet worden. Die syrische Armee habe ihre Angriffe auf das unter anderem von islamistischen Gruppen kontrollierte Gebiet Ost-Ghouta bei Damaskus zuletzt intensiviert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag.

Angriffe auf Islamisten in Ost-Ghouta wurden intensiviert SN/APA (AFP)/AMER ALMOHIBANY
Angriffe auf Islamisten in Ost-Ghouta wurden intensiviert

Es habe heftigen Artilleriebeschuss und Luftangriffe gegeben, hieß es weiter. Ost-Ghouta grenzt an die syrische Hauptstadt und wird seit knapp vier Jahren von Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad belagert. Neben der Provinz Idlib ist Ost-Ghouta eine der letzten Regionen in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert werden. Rund 400.000 Menschen befinden sich nach Schätzungen in dem Gebiet. Zuletzt durften mehrere Dutzend Schwerverletzte Ost-Ghouta unter einem Abkommen zwischen Rebellen und Regierung verlassen.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben oft nur schwer zu überprüfen.

(Apa/Dpa)

Aufgerufen am 22.04.2018 um 04:17 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/29-zivilisten-bei-kaempfen-nahe-damaskus-gestorben-22388644

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