Weltpolitik

45 Flüchtlinge auf 70-Einwohner-Insel gestrandet

Die griechische Küstenwache hat auf der Kleininsel Antikythera 45 Flüchtlinge entdeckt. Allerdings leben auf dem zwischen der Halbinsel Peloponnes und Kreta liegenden Eiland gerade einmal knapp 70 Bewohner. Die Flüchtlinge waren offenbar am Montagabend auf dem Weg nach Italien in einen Herbststurm geraten und mussten das nächstgelegene Ufer ansteuern.

Nach der Schließung der Balkanroute und der Bildung von Registrierlagern auf den Inseln der Ostägäis wagen sich zahlreiche Flüchtlinge mit der Hilfe von Schlepperbanden auf den direkten Seeweg von der Türkei oder Nordafrika nach Italien. In Griechenland harrten am Dienstag nach Angaben der Migrationsbehörde gut 61.000 Menschen aus. Von Montag auf Dienstag setzten 153 Flüchtlinge aus der Türkei zu den Ostägäisinseln über.

Quelle: Apa/Dpa

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