Weltpolitik

Acht Verletzte bei Bombenanschlag im westtürkischen Izmir

Bei einem Bombenanschlag auf einen Gefangenentransport im westtürkischen Izmir ist die Zahl der Verletzten auf mindestens acht gestiegen. Der Sprengsatz sei im Bezirk Buca in einem Müllcontainer platziert worden und explodiert, als das Fahrzeug mit den Häftlingen vorbeifuhr, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Donnerstag.

Mindestens zwei Opfer seien schwer verletzt, einer davon schwebe in Lebensgefahr. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar.

In der Türkei werden immer wieder Anschläge verübt, unter anderem von der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Die PKK hat oft Sicherheitskräfte im Visier, in den letzten Wochen gab es im Südosten aber auch vermehrt Attentate gegen zivile Arbeiter. Seit dem Ende des Waffenstillstands zwischen der türkischen Regierung und der PKK im Sommer 2015 eskaliert der Konflikt wieder.

Quelle: Apa/Dpa

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