Weltpolitik

Ärzte in Polen ließen Schwangere sterben

In Polen heizt der Tod einer Schwangeren den Streit um das strenge Abtreibungsrecht weiter an.

 Kleiderbügel sind zum Symbol dessen geworden, was verzweifelte Frauen bereit sind zu tun, um eine Schwangerschaft zu beenden – wenn ihnen keine Möglichkeit zum Abbruch bleibt. SN/AP
Kleiderbügel sind zum Symbol dessen geworden, was verzweifelte Frauen bereit sind zu tun, um eine Schwangerschaft zu beenden – wenn ihnen keine Möglichkeit zum Abbruch bleibt.

Der November ist in Polen die Zeit der Lichtermeere. Millionen Menschen pilgern zu Allerheiligen auf die Friedhöfe, um Kerzen zu entzünden und an die Toten zu erinnern. Diesmal jedoch leuchten die Lichter auch vor dem Verfassungstribunal in Warschau. Zum Gedenken an "das erste Todesopfer des richterlichen Abtreibungsverbots", wie liberale Aktivistinnen erklären. "Nicht eine Einzige mehr", lautet ihr Motto. Sie verweisen damit auf den Tod einer 30-jährigen Frau im südpolnischen Pszczyna.

Um das Leben der jungen Frau zu retten, ...

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Aufgerufen am 07.12.2021 um 06:41 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/aerzte-in-polen-liessen-schwangere-sterben-111852673