Weltpolitik

Äthiopien: Verfolgt im eigenen Land

Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed rief erneut zur Offensive gegen Rebellen aus der Region Tigray auf - und geht hart gegen die gesamte Ethnie vor.

In Äthiopiens sind seit Kriegsgebiet mehr als 2,7 Millionen Menschen auf der Flucht, wie diese Vertriebenen in der Stadt Debark. SN/AP
In Äthiopiens sind seit Kriegsgebiet mehr als 2,7 Millionen Menschen auf der Flucht, wie diese Vertriebenen in der Stadt Debark.

Seit mehr als einem Jahr herrscht in Äthiopien nun Krieg, ausgehend von der nördlichen Region Tigray. In den vergangenen Wochen waren die Kämpfer aus Tigray auf dem Vormarsch. Es war ihnen gelungen, immer näher an Addis Abeba zu rücken. Mehrere strategische Städte vor der Hauptstadt brachten sie bereits unter ihre Kontrolle. Anfang November verhängte die Regierung von Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed deshalb den landesweiten Notstand.

Die Ausnahmeregelung erlaubt es Militär und Polizei, Menschen festzunehmen, wenn diese im "Verdacht" stehen, ...

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Aufgerufen am 07.12.2021 um 10:05 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/aethiopien-verfolgt-im-eigenen-land-112939759