Alles zum Machtwechsel in den USA: Joe Biden als 46. US-Präsident angelobt

Alles zum Machtwechsel in den USA: Joe Biden als 46. US-Präsident angelobt

Joe Biden legte am Mittwoch den Amtseid als 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ab. In seiner Antrittsrede rief er zur Einheit und zum Kampf gegen Rassismus auf: "Wir müssen mutig sein, es gibt so viel zu tun."

Bereits am Mittwoch hat Biden erste Erlässe unterzeichnet. Dazu gehören die Einleitung der Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen und ein Ende des Einreiseverbotes aus gewissen islamischen Staaten. Zudem wird dem Bau der Mauer zu Mexiko die juristische Grundlage entzogen und eine Maskenpflicht in Bundesgebäuden und Flugzeugen eingeführt. Insgesamt sind es 15 Erlässe. Sie benötigen nicht die Zustimmung des Kongresses.

Kamala Harris wurde als erste Vizepräsidentin in der Geschichte des Landes vereidigt. Wie üblich fand die Zeremonie der Inauguration an der Westseite des US-Kapitols statt. Prominente wie die ehemaligen demokratischen US-Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton waren vor Ort. Popstar Lady Gaga sang die amerikanische Hymne und Sängerin Jennifer Lopez folgte mit "This Land is Your Land". Donald Trump war nicht anwesend. Er hat das Weiße Haus bereits Mittwochfrüh mit seiner Frau Melania verlassen und wird als erster US-Präsident seit 1869 der Amtseinführung seines Nachfolgers fernbleiben. Am Abend wurde die Biden-Regierung im Rahmen der TV-Sondersendung "Celebrating America" gefeiert. Musikstars wie Lady Gaga, Jon Bon Jovi und Bruce Springsteen traten auf, Schauspieler Tom Hanks moderierte.

Die Inauguration in Bildern:

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Mit ihrem Gedicht "The Hill We Climb" berührte die Lyrikerin Amanda Gorman (22) viele Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Amtseinführung von Joe Biden. Sie war der wahre Star der Inauguration - und will selbst einmal Präsidentin werden.

Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hat der neue US-Präsident Joe Biden mit der Demontage von besonders umstrittenen Entscheidungen seines Vorgängers Donald Trump begonnen. Biden leitete am Mittwoch die Rückkehr zum Klimaabkommen von Paris ein, stoppte den US-Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hob ein Einreiseverbot für Menschen aus muslimisch geprägten Ländern auf.

Joe Biden ist Präsident der USA. Die Welt ist wieder ein Stück zivilisierter geworden.

Der angelobte US-Präsident Joe Biden hat am Mittwoch erste Erlässe unterzeichnet. Dazu gehören die Einleitung der Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen und ein Ende des Einreiseverbotes aus gewissen islamischen Staaten. Biden stoppte auch den von seinem Vorgänger Donald Trump eingeleiteten Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation WHO. Zudem wird dem Bau der Mauer zu Mexiko die juristische Grundlage entzogen und eine Maskenpflicht in Bundesgebäuden und Flugzeugen eingeführt.

Der neue US-Präsident Joe Biden ist nach seiner Vereidigung am Kapitol im Weißen Haus eingetroffen. Gemeinsam mit der neuen First Lady Jill Biden wurde er am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit einer Präsidenten-Eskorte zu seinem Wohn- und Amtssitz im Zentrum der Hauptstadt Washington gebracht. Die letzten Meter legten Joe und Jill Biden zu Fuß zurück. Der 78-jährige Demokrat war zu Mittag als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden.

Was dem neuen Präsidenten der USA helfen könnte, das Trump'sche Erbe zu bewältigen.

Der neue Präsident der USA sprach von einem "Tag der Hoffnung". Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen wieder mit der Welt zusammenarbeiten.

"Wir haben keine Wahl. Die Herausforderungen, denen wir gegenüber stehen, sind groß. Die Spaltung im Land ist real", sagte der Demokrat Chuck Schumer im Senat.

Die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden war eine höchst ernsthafte Angelegenheit - es gab aber auch immer wieder Anlass zum Schmunzeln. Ein Überblick.

Präsident Reagan begründete 1989 die Tradition, dem Nachfolger ein persönliches Schreiben im Oval Office zu hinterlassen. Donald Trump hat zwar verweifelt versucht, seinen Nachfolger zu verhindern - einen "wohlwollenden Brief" hat er Joe Biden aber doch hinterlassen.

Eine Vizepräsidentin der USA - das gab es noch nie. Harris wird großen Einfluss im Weißen Haus haben, denn Biden hält viel von ihr.

Der neue US-Präsident Joe Biden hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie für die nächsten 100 Tage eine Maskenpflicht an allen Orten im Zuständigkeitsbereich des Bundes angeordnet.

Mit seiner Amtseinführung hat US-Präsident Joe Biden am Mittwoch auch Zugang zu den Codes für das Atomwaffenarsenal erhalten. Aufgrund der Weigerung seines Vorgängers Donald Trump, an der Vereidigung in Washington teilzunehmen, konnte die Übergabe des Atomkoffers diesmal nicht wie üblich diskret hinter der Tribüne erfolgen.

Vizepräsidentin Kamala Harris nahm am Mittwoch drei neuen Senatoren den Eid ab - wenige Stunden nach ihrer eigenen Vereidigung. Die Demokraten kommen dadurch genauso wie die Republikaner auf 50 Sitze in der Parlamentskammer.

Gemeinsam mit der neuen First Lady Jill Biden wurde er am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit einer Präsidenten-Eskorte zu seinem Wohn- und Amtssitz im Zentrum der Hauptstadt Washington gebracht.

Joe Biden ist nun offiziell Präsident der USA. Die Amtseinführung am Mittwoch verfolgten Menschen auf der ganzen Welt. Das sind die ersten Reaktionen auf Twitter.

Joe Biden ist als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden. Hier lesen Sie zentrale Auszüge seiner Rede vom Mittwoch.

Was Pandemie und Populismus getrennt haben, versucht Joe Biden zu einen. Es ist eine Mammutaufgabe für den neuen US-Präsidenten. Doch wenn sie einer lösen kann, dann er.

Die Einladung des Country-Sängers Brooks zur Amtseinführung des demokratischen Präsidenten Biden gilt als Geste der Versöhnung. Country-Musik-Fans in den USA gelten traditionell größtenteils als Anhänger der Republikaner.

Die 51-Jährige intonierte "This Land Is Your Land" und "America the Beautiful".

Präsident Reagan begründete 1989 die Tradition, dem Nachfolger einen persönlichen Brief im Oval Office zu hinterlassen. Die Gepflogenheit ist ein Symbol für einen friedlichen Machtwechsel in Washington - den Donald Trump schon im Wahlkampf nicht garantieren wollte.

Wenige Stunden vor der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat der scheidende Amtsinhaber Donald Trump das Weiße Haus verlassen. Donald Trump und die First Lady Melania Trump hoben am Mittwochfrüh (Ortszeit) an Bord des Präsidentenhubschraubers Marine One vom Weißen Haus aus in Richtung des Militärflugplatzes Andrews ab. Anschließend will Trump weiter nach Florida reisen, wo er ein Luxus-Anwesen besitzt.

Donald Trump hat das Weiße Haus verlassen. Sein Name hat in seiner Amtszeit viel an Ansehen in der Geschäftswelt verloren.

Nur wenige Stunden vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hat US-Präsident Donald Trump noch teils hoch umstrittene Begnadigungen oder Straferleichterungen ausgesprochen. Sich und seine Familie schloss er dabei entgegen früheren Andeutungen allerdings aus. Insgesamt bezog Trump am Mittwoch 143 Personen ein, darunter seinen ehemaligen Berater und engen Vertrauten Steve Bannon, sowie einen maßgeblichen Spendeneintreiber für Trumps Republikaner, Elliott Broidy.

Es ist ein großer Tag für Amerika. Nach vier Jahren Hass und Geschrei räumt Donald Trump das Weiße Haus.

Der künftige US-Präsident Joe Biden soll am Mittwoch in Washington seinen Amtseid ablegen und Donald Trump im Weißen Haus ablösen. Kamala Harris wird als erste Vizepräsidentin in der Geschichte des Landes vereidigt. Traditionell findet die Zeremonie an der Westseite des US-Kapitols um 12.00 Uhr (Ortszeit/18.00 Uhr MEZ) statt. Trump will das Weiße Haus bereits in der Früh verlassen und als erster Präsident seit 1869 der Amtseinführung seines Nachfolgers fernbleiben.

Der US-Präsident setzt mit seiner Antrittsrede den Startschuss für die Arbeit in den nächsten vier Jahren. Manche Ansprachen blieben weit über diese Zeitspanne hinaus im Gedächtnis. Machen Sie das Quiz: Wer hat's gesagt?

Nach den Krawallen am Kapitol wird die Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am Mittwoch unter stark verschärften Sicherheitsbedingungen stattfinden. Die Veranstalter halten sich auch einen Tag vor dem Event mit Informationen über genaue Uhrzeiten bedeckt.

Ein Drittel aller Amtsübernahmen fand ohne den Vorgänger statt.

Im Schutz von 25.000 Soldaten tritt Joe Biden sein Amt als 46. Präsident der USA an. Die Arbeit beginnt an Tag eins.

Während Joe Biden auf dem Capitol Hill den Amtseid leistet, geht im Weißen Haus die Post ab. Neue Teppiche werden ausgerollt, Matratzen ausgetauscht und Eiscreme herangeschafft.

Der Sturm auf das Kapitol hat eine Fluchtbewegung ausgelöst. Geschäftspartner springen ab, Spenden werden gestoppt.