Brände in der Türkei werden zu Erdoğans Feuerprobe

In der Türkei wüten die verheerendsten Feuerstürme seit Menschengedenken. Doch statt Löschflugzeuge zu entsenden, verteilt Staatschef Erdoğan Tee. Sein Krisenmanagement könnte für ihn noch zum Problem werden.

Autorenbild
Den Feuern in der Türkei sind Schätzungen zufolge bisher mehr als 100.000 Hektar zum Opfer gefallen. SN/imago images/Pacific Press Agency
Den Feuern in der Türkei sind Schätzungen zufolge bisher mehr als 100.000 Hektar zum Opfer gefallen.

Als die Flammen das Dorf Çökertme an der türkischen Ägäisküste erreichten und die Wasserversorgung zusammenbrach, griff Gülseli Karaduman zu einem Feuerlöscher, um ihren Olivenhain zu verteidigen. "Unser Land brennt, aber wir bekommen keine Hilfe", klagte die Bäuerin. Seit acht Tagen lodern Flammen in den Wäldern der Türkei: von der Ägäisküste im Westen bis zur türkischen Riviera im Süden. Einwohner und Touristen sind auf der Flucht. Die einzige Hoffnung sind Wasserbomber. Aber die Menschen warten vergeblich auf Hilfe aus der Luft. ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 18.10.2021 um 01:58 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/analyse-braende-in-der-tuerkei-werden-zu-erdoans-feuerprobe-107560360