Analyse

Was Erdogan in Afghanistan will

Die NATO startet kurz nach ihrem Truppenabzug ein Trainingsprogramm für afghanische Spezialkräfte. Es läuft derzeit in der Türkei an. Auch darüber hinaus engagiert sich die Regierung in Ankara in Afghanistan weiter. Aus mehreren Gründen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Nato-Gipfel im Juni. SN/AP
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Nato-Gipfel im Juni.

Der Abzug der Truppen aus Afghanistan war zum Zeitpunkt des Gipfeltreffens der NATO-Länder im Juni beschlossene Sache. Für das weitere Vorgehen aber wurden die Weichen gestellt. Eine große Rolle spielt die Türkei. Dort, im zu Afghanistan nächstgelegenen NATO-Land, hat diese Woche ein Trainingsprogramm für afghanische Spezialkräfte begonnen. Der genaue Ort und Details zur Aktion wurden aus Sicherheitsgründen nicht genannt.

Nach dem Abzug der ausländischen Truppen wird die Türkei außerdem den Flughafen von Kabul militärisch sichern. Eine riskante Mission, ...

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Aufgerufen am 24.10.2021 um 09:37 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/analyse-was-erdogan-in-afghanistan-will-107329651