Weltpolitik

Angespannte Beziehungen: "Hier ist Polen, nicht Brüssel"  

Im Streit um die Rechtsstaatlichkeit will die PiS-Regierung einlenken. Und provoziert damit ihre eigene Basis. Die nächste Eskalation ist programmiert.

Ende Juli demonstrierten proeuropäische Demonstranten in Warschau. Polnische Polizisten beendeten den Protest.  SN/AP
Ende Juli demonstrierten proeuropäische Demonstranten in Warschau. Polnische Polizisten beendeten den Protest.

Wer den Puls der polnischen Regierungspartei PiS fühlen möchte, ist bei den Klubs der "Gazeta Polska" an der richtigen Adresse. In den Diskussionszirkeln organisiert sich die Leserschaft der erzkonservativen Zeitung. In diesen Kreisen kam vor Jahren die Idee auf, in Polen "LGBTQI-freie Zonen" einzurichten. Dutzende Regionalparlamente erklärten daraufhin die angebliche "Ideologie" von Homo- und Transsexuellen für unerwünscht. Die PiS stellte das Thema ins Zentrum mehrerer Wahlkämpfe. Es hat deshalb etwas zu bedeuten, wenn engagierte Klubmitglieder vor dem Verfassungsgerichtshof in Warschau ...

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Aufgerufen am 24.10.2021 um 09:20 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/angespannte-beziehungen-hier-ist-polen-nicht-bruessel-107657332