Weltpolitik

Anschläge im muslimischen Süden Thailands: Drei Tote

Bei mehreren Anschlägen in den muslimischen Unruheprovinzen im Süden Thailands sind nach lokalen Medienberichten drei Menschen ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte machten Separatisten dafür verantwortlich.

Zwei Wachmänner kamen am Mittwochabend in einem Autohaus in der Provinz Songkhla bei einem Brandanschlag auf ein Autohaus ums Leben, wie das Nachrichtenportal "Manager Online" am Donnerstag berichtete. Ein Soldat wurde an einem Stützpunkt in der Provinz Pattani getötet, als vier Männer dort das Feuer eröffneten.

Zudem verletzte ein Sprengsatz an einem Bankautomaten in Songkhla zwei Menschen. Ein weiterer Sprengsatz setzte einen Supermarkt in Pattani in Brand.

Die Separatisten haben ihren Kampf in den vergangenen zwölf Jahren deutlich intensiviert. In der Zeit sind nach Schätzungen mehr als 6.500 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 11.000 verletzt worden.

Quelle: Apa/Dpa

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