Weltpolitik

Armut befeuert Extremismus in Afrika

Jugendliche, die ihre Religion gut kennen, lassen sich durch religiöse Parolen weniger verführen.

Vor allem Armut und das Leben am Rand der Gesellschaft treiben junge Afrikaner in die Hände von Extremisten. Das geht aus einer neuen Studie des UNO-Entwicklungsprogramms hervor. Die meisten Rekruten extremistischer Gruppen in Afrika kommen demnach aus vernachlässigten Gegenden oder Grenzgebieten und sind von ihrer wirtschaftlichen Lage und dem Mangel an Perspektiven frustriert. Für die Studie wurden 495 freiwillige Rekruten extremistischer Organisationen in Somalia, Nigeria, Kenia, dem Sudan, dem Niger und Kamerun interviewt.

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