Weltpolitik

Bangladesch bringt Rohingya auf Insel

Zehntausende Flüchtlinge werden umgesiedelt - an einen Ort, wo bislang niemand leben wollte. Erste Erfahrungsberichte stehen im krassen Gegensatz zu den Versprechen der Regierung.

Zahlreiche Rohingya, die in Bangladesch als Flüchtlinge aufgenommen wurden, sollen nun umgesiedelt werden. SN/Manish Swarup / AP / picturedesk.com
Zahlreiche Rohingya, die in Bangladesch als Flüchtlinge aufgenommen wurden, sollen nun umgesiedelt werden.

Bangladesch hat mit einem riesigen Umsiedlungsprogramm für Rohingya-Flüchtlinge begonnen. Noch leben laut UNO-Angaben rund 900.000 aus Myanmar geflohene Rohingya in Bangladesch. Doch die Regierung hat nun erste Flüchtlinge auf eine tief gelegene Landmasse im Golf von Bengalen gebracht. Sie hat dort Trabantensiedlungen errichtet und plant, auf der bislang unbewohnten Insel, die während der alljährlichen Zyklonsaison regelmäßig überflutet wird, 100.000 Menschen anzusiedeln.

Laut Amnesty International fühlen sich viele der Rohingya zur Umsiedlung gezwungen. Auf dem isolierten Eiland namens Bhasan ...

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Aufgerufen am 18.09.2021 um 08:52 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/bangladesch-bringt-rohingya-auf-insel-96825229