Weltpolitik

Bereits 36 Opfer nach Anschlag in Moschee in Pakistan

Nach dem Selbstmordanschlag in einer Moschee im Nordwesten Pakistans ist die Zahl der Todesopfer auf 36 gestiegen.

Unter den Toten seien mindestens acht Kinder unter zehn Jahren, teilte der örtliche Behördenvertreter Naveed Akbar am Sonntag mit. 27 weitere Menschen seien bei dem Taliban-Anschlag im Stammesgebiet Mohmand an der Grenze zu Afghanistan am Freitag verletzt worden.

Der Attentäter hatte sich während des Freitagsgebets in einer Dorfmoschee in die Luft gesprengt. Zunächst war von 28 Toten die Rede gewesen. Der Attentäter zündete seinen Sprengsatz nach Angaben des Behördenvertreters im hinteren Teil der Moschee, wo auch viele Kinder gebetet hatten.

Zu der Bluttat bekannte sich die radikale Taliban-Gruppierung Jamaat-ul-Ahrar. Die Rebellengruppe verübt in dem Gebiet immer wieder Angriffe auf Schulen, Gerichtsgebäude und religiöse Einrichtungen. Die Islamistengruppe erklärte, sie habe mit dem Anschlag die Tötung von 13 ihrer Mitglieder durch eine örtliche Miliz rächen wollen, die mit Unterstützung der Regierung gegen die Taliban kämpft.

Quelle: Apa/Ag.

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