Weltpolitik

Blamage für die Ordnungsmacht

Im Gegensatz zur Türkei wirkt Russland im Konflikt um die armenische Rebellenrepublik Bergkarabach seltsam zaghaft. In Moskaus sicherheitspolitischen Kreisen herrscht Ratlosigkeit.

Der russische Präsident Wladimir Putin agiert im Konflikt um Bergkarabach zaghaft.  SN/ap/pool sputnik kremlin
Der russische Präsident Wladimir Putin agiert im Konflikt um Bergkarabach zaghaft.

Nach einem Monat Krieg in Bergkarabach sieht Russland wie der erste Verlierer aus. Mit Unterstützung der Türkei hat Aserbaidschan den russischen Bündnispartner Armenien in die Defensive gedrängt. Selbst die Staatsagentur RIA Nowosti titelt besorgt: "Kann Russland die Türkei aus dem Transkaukasus verdrängen?"

Noch 2008 hatten russische Panzer und Kampfjets den Versuch Georgiens, die Rebellenrepublik Nordossetien zurückzuerobern, blutig vereitelt. Jetzt beklagen die Armenier, dass die Aserbaidschaner Grenzposten auf ihrem Staatsgebiet bombardieren - und die Schutzmacht Russland schweigt.

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 09:44 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/blamage-fuer-die-ordnungsmacht-95005207