Weltpolitik

Brasilien geht dunklen Zeiten entgegen

Der rechtsradikale Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro hält die Demokratie für eine "Schweinerei" und kündigt eine große "Aufräumaktion" im Land an. In die Stichwahl am Sonntag geht er als großer Favorit.

Der Rechtspopulistische Kandidat Jair Bolsonaro geht als Favorit in die zweite Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Brasilien.  SN/AP
Der Rechtspopulistische Kandidat Jair Bolsonaro geht als Favorit in die zweite Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Brasilien.

Es war eine Atmosphäre, als sei die Wahl schon gewonnen. Zehntausende Anhänger Jair Bolsonaros säumten schon eine Woche vor der Stichwahl in vielen Städten Brasiliens die Straßen. Die meisten trugen gelbe Shirts, wie es ihr Kandidat gewöhnlich tut, und hielten Plakate hoch mit einer Karikatur des linken Ex-Präsidenten Lula da Silva, auf denen stand: "Nunca mais". Nie mehr.

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