Weltpolitik

Bundesheer sorgt für Luftraumschutz bei Weltwirtschaftsforum

Österreich unterstützt die Schweizer Armee auch heuer beim Schutz des Luftraums über dem Weltwirtschaftsforum in Davos, zu dem kommende Woche Spitzenpolitiker, Topmanager und Experten erwartet werden. "Ohne Österreich ist es nicht möglich, für die Sicherheit in Davos zu garantieren", sagte der Schweizer Kampfflieger Reto Kunz am Donnerstag. Ab Montag sind 1.100 Bundesheer-Soldaten im Einsatz.

Der Ostschweizer Ferienort Davos liegt wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten braucht es eine Beteiligung des Bundesheeres, um den Ort effektiv vor Luftraumverletzungen aus dem Norden oder Osten zu schützen. Zudem liegt ein Drittel der für das WEF verhängten Flugverbotszone auf österreichischem Hoheitsgebiet.

Laut dem Bundesheer gilt heuer erstmals ein bilateraler Vertrag, auf dessen Grundlage Flugzeuge zur Terrorabwehr auch über die Staatsgrenze fliegen dürfen. Ab Montag sind 1.100 Bundesheer-Soldaten an der gemeinsamen Luftraumsicherungsoperation beteiligt, eingesetzt würden Eurofighter, Hubschrauber sowie Aufklärungs- und Zielzuweisungsradare.

Der Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte, Karl Gruber, sprach am Donnerstag bei einem Auftritt mit Schweizer Kollegen in Salzburg: "Wir sind nach wie vor in einer Situation, wo wir bei Großveranstaltungen einen hohen Schutzbedarf haben, um Anschläge und Störaktionen zu verhindern."

Quelle: APA

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