Weltpolitik

Chile brennt

Der Präsident spricht von "Krieg". Die Gewalt in dem Andenstaat entzündete sich an höheren Metropreisen und lässt sich nicht mehr eindämmen.

Aus dem südamerikanischen Land kommen Szene n gewalttätigen Protests.  SN/APA/AFP/PABLO HIDALGO
Aus dem südamerikanischen Land kommen Szene n gewalttätigen Protests.

Die Bilanz des Wochenendes klingt nach Bürgerkrieg. Zehn Tote, zerstörte U-Bahn-Stationen, abgebrannte Supermärkte, brennende Straßenbarrikaden und Tausende schwer bewaffnete Soldaten auf den Straßen Santiagos. Diese Bilder gingen am Wochenende aus Chile, dem südamerikanischen Vorzeigestaat, um die Welt. Bilder, die man gerade aus dem Land nicht erwartet hätte, das bis vor Kurzem noch eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte schrieb.

Der konservative Präsident Sebastián Piñera macht "organisierte Kriminalität" für die Gewalt verantwortlich und ignoriert die Gründe für den Zorn der Bevölkerung. In ...

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Aufgerufen am 29.11.2020 um 11:53 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/chile-brennt-78037849