Weltpolitik

China setzt auf totale Überwachung

"Null Vertrauen" heißt ein System, mit dem der Staat seine Beamten unter die Lupe nimmt. Damit soll Korruption bekämpft werden.

Chinas „Big Brother“ verfügt über zwei Millionen Kameras. SN/ap
Chinas „Big Brother“ verfügt über zwei Millionen Kameras.

Das Reich der Mitte setzt auf künstliche Intelligenz, um seine Staatsdiener zu überwachen und bei Verdacht auf Korruption zu überführen. Das System mit dem bezeichnenden Namen "Null Vertrauen" überprüft die Arbeit und das Privatleben von Millionen Beamten. Es arbeitet so lückenlos und konsequent, dass es auf Druck einzelner Provinzregierungen wieder vom Netz genommen werden musste. Obwohl es derzeit noch bloß in einem Prozent aller Verwaltungsgebiete des Riesenlandes eingesetzt wird, konnte das Antikorruptionssystem bisher fast 9000 Beamte aufdecken.

Doch ...

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 11:26 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/china-setzt-auf-totale-ueberwachung-65199370