Weltpolitik

Clinton und Trump buhlen im umkämpften Florida um die Wähler

Die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump haben ihren Wahlkampf am Samstag im hart umkämpften Staat Florida fortgesetzt. Der Republikaner setzte bei einem Auftritt in Tampa wie gewohnt auf Kritik an seiner demokratischen Gegnerin.

Er mokierte sich über ein Konzert des Rappers Jay-Z und seiner Frau Beyonce, mit dem am Freitag ein Auftritt Clintons in Cleveland im Staat Ohio eingeleitet wurde. "Ich mag sie beide, aber er hat gestern Abend eine so schlechte Sprache benutzt", sagte Trump über Jay-Z. "Und dann sagt Hillary 'Ich mag Donald Trumps obszöne Sprache nicht'", fuhr er fort. Dabei habe er selbst noch nie solche Worte verwendet wie der Musiker. Trump wollte anschließend in die Bundesstaaten Colorado, North Carolina und Nevada reisen.

Auch Clinton hielt sich am Samstag in Florida auf. Sie wandte sich zunächst in Miami an ihre Unterstützer, später war ein Wahlkampfauftritt in Pembroke Pines im Süden von Florida geplant. Der US-Bundesstaat steht in Umfragen auf der Kippe, ist ein sogenannter swing state. Insgesamt liegt Clinton nach Umfragen wenige Tage vor der Wahl am Dienstag mit durchschnittlich 2,3 Prozentpunkten vor Trump.

Quelle: Apa/Reuters

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