Weltpolitik

Corona in Afrika: Die erwartete Katastrophe ist ausgeblieben

Afrika bleibt von Corona weitgehend verschont. Das könnte ausgerechnet an den prekären Lebensumständen liegen.

In Slums benutzen zum Teil mehrere tausend Bewohner den gleichen Wasserhahn.  SN/AP
In Slums benutzen zum Teil mehrere tausend Bewohner den gleichen Wasserhahn.

Ihr Wasser holen die Bewohner von Soweto, Südafrikas größtem Township, von der Gemeinschaftsleitung, ihr Essen vom Straßenhändler. Die beengten Lebensverhältnisse im Slum schaffen beste Voraussetzungen für eine Verbreitung des Coronavirus. "Wir sind verdammt", sagte ein Bewohner von Soweto im Juli. Auch Experten im benachbarten Johannesburg, darunter führende Virologen, stellten eine düstere Prognose. Südafrika war zum Gipfel der Pandemie im August das Land mit der weltweit fünfthöchsten Infektionsrate. Die Hälfte aller Fälle in Afrika entfielen auf die Kap-Republik.

Doch ...

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