Weltpolitik

Das Leiden auf dem Mittelmeer geht weiter

Fünf Jahre nach dem tragischen Tod des Flüchtlingsbuben Aylan Kurdi ist die Flucht über die Ägäis gefährlicher denn je.

Es sind oftmals nur wenige Kilometer zwischen dem türkischen Festland und den griechischen Inseln. Dennoch ist die Flucht über die Ägäis, insbesondere für Kinder, sehr gefährlich.  SN/ARIS MESSINIS / AFP / picturedes
Es sind oftmals nur wenige Kilometer zwischen dem türkischen Festland und den griechischen Inseln. Dennoch ist die Flucht über die Ägäis, insbesondere für Kinder, sehr gefährlich.

Die sanften Wellen, der weiche Sand, der kleine, leblose Körper. So hat die türkische Fotoreporterin Nilüfer Demir den dreijährigen Aylan Kurdi am Morgen des 2. September 2015 gegen sechs Uhr fotografiert. "Ich wollte den verstummten Schrei des Buben hörbar machen", sagte sie später. Das Foto zeigt Aylan in einem roten T-Shirt und dunkelblauen Shorts. Sein Gesicht sieht man nicht. In den Medien erschienen auch Bilder von Aylans Mutter Rehanna und seinem älteren Bruder Galib. Ihre Leichen wurden nicht weit entfernt ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 29.10.2020 um 04:05 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/das-leiden-auf-dem-mittelmeer-geht-weiter-92204989