Weltpolitik

Das Mullah-Regime im Iran buhlt um Wähler

Nach der Kandidatenauslese des Wächterrates steht der Sieg der konservativen Hardliner bei den iranischen Parlamentswahlen am Freitag bereits fest. Boykottaufrufe häufen sich.

Wahlkampf im Iran: 7500 Kandidaten hat der Wächterrat zugelassen, 7000 abgelehnt. SN/APA/AFP/ATTA KENARE
Wahlkampf im Iran: 7500 Kandidaten hat der Wächterrat zugelassen, 7000 abgelehnt.

Irans Revolutionsführer Ali Khamenei wirkte verzweifelt. Auch wenn "die geschätzten Brüder und Schwestern" nicht mit ihm selbst einverstanden seien, dann sollten sie zumindest "aus Liebe zum Land" zu den Urnen gehen, forderte der 80-jährige Ayatollah am vergangenen Freitag. Zwei Tage zuvor hatte Staatspräsident Hassan Rohani die Parlamentswahlen am kommenden Freitag mit einem "Supermarkt" verglichen, der nur "einen einzigen Artikel anbietet": "Und den gleich in tausendfacher Ausfertigung", fügte der Geistliche in einer live übertragenen Fernsehansprache wütend hinzu.

Damit gemeint ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 01.03.2021 um 02:29 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/das-mullah-regime-im-iran-buhlt-um-waehler-83691850