Weltpolitik

Das Trauma Polens hat ein Gesicht

Warum in Warschau die Angst vor einer "imperialen Kriegslust" im Kreml wächst.

Russlands Präsident Wladimir Putin blickt stets zurück. Das Sowjet-Imperium erscheint ihm als Normalzustand. Im Bild Verteidigungsminister Sergej Shoigu. SN/APA/EPA/YURI KOCHETKOV
Russlands Präsident Wladimir Putin blickt stets zurück. Das Sowjet-Imperium erscheint ihm als Normalzustand. Im Bild Verteidigungsminister Sergej Shoigu.

Mateusz Morawiecki hält sich nicht lange mit Alexander Lukaschenko auf. Der Machthaber in Belarus sei "nur der Vollstrecker", behauptet Polens Premier. "Auftraggeber ist Wladimir Putin. Er ist entschlossen, das russische Imperium wiederzuerrichten." Morawiecki sagt das Mitte November, auf dem Höhepunkt der Migrationskrise an der Grenze zu Belarus. Dort droht eine humanitäre Katastrophe, künstlich erzeugt von Lukaschenko, der eine Aufhebung der EU-Sanktionen erzwingen will. In Warschau jedoch macht früh ein anderes Wort die Runde: Krieg. Polen sei mit einer "hybriden Aggression" ...

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