Weltpolitik

Der Ausverkauf einer schönen Insel

Kuba will künftig mit ungezügeltem Tourismus die nötigen Devisen hereinholen. Das kann nicht gut gehen.

Relaxen an Kubas feinen Stränden – das wird immer beliebter.  SN/www.picturedesk.com
Relaxen an Kubas feinen Stränden – das wird immer beliebter.

Wer dieser Tage von der Uferpromenade Malecón auf die Bucht von Havanna blickt, kann bis zu drei Mal in der Woche große Kreuzfahrtschiffe sehen, die auf den Hafen von Kubas Hauptstadt zusteuern. An Bord sind bis zu 2000 Passagiere, meist Pensionisten aus den USA, die sich dann in die ohnehin von Touristen überlaufene Innenstadt ergießen. Das Bild der Kreuzfahrtschiffe in Havanna ist noch relativ neu, erst seit 2015 steuern die schwimmenden Hotels die Karibikinsel mit dem morbiden Charme wieder an. Im Mai 2016 machte nach mehr als 50 Jahren wieder das erste Kreuzfahrtschiff aus den USA in Havanna fest.

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Aufgerufen am 22.06.2018 um 11:25 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/der-ausverkauf-einer-schoenen-insel-296026