Der Einfluss Chinas wächst

Der Einfluss Chinas wächst

China nutzt den Rückzug der USA, sei es im Handel oder der Klimapolitik. Die fernöstliche Weltmacht ist längst ein Technologieführer.

US-Präsident Donald Trump macht China groß. Sein Marsch in einen neuen Protektionismus und seine widersprüchliche Positionen eröffnen anderen Spielern das Feld. Peking packt diese Chance beim Schopf.

Dass China seinen Einfluss ausbauen will, ist nicht neu. Die Wirtschaft der Volksrepublik ist rohstoffhungrig, die Versorgung muss gesichert werden.

Das gilt im Wesentlichen für alle Nationen der Welt. Doch während die USA bisher versucht haben, ein demokratisches und westliches, im Prinzip werteorientiertes Modell anzubieten, hat Trump nun den Gegenkurs eingeschlagen. Menschenrechte, Freiheit, Handel und Hilfe sind keine Themen mehr.

Vor diesem Hintergrund ist es Chinas Regime möglich, sich als freundliche Macht zu präsentieren, etwa in der Klimapolitik.

Eine "neue Ära" sei angebrochen, sagte Chinas unumstrittener Führer Xi Jinping beim Parteikongress im Oktober. "Verberge Deine Stärke und warte auf den richtigen Augenblick", lautete die Devise von Staats- und Parteichef Deng Xiaoping im Jahr 1990. Der Augenblick scheint gekommen. China werde "näher an das Zentrum" rücken, betonte Xi und nannte sein Land "eine Option für andere Nationen".

Ein näherer Blick auf Chinas Methoden lohnt sich.

Aufgerufen am 19.01.2018 um 10:26 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/der-einfluss-chinas-waechst-22458508

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