Weltpolitik

Der Fall Deniz Yücel - das deutsche Dilemma

Die Regierung in Berlin weist die abstrusen Attacken des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zurück, will aber den Kontakt zu Ankara nicht abreißen lassen.

In Deutschland glauben etliche Beobachter, dass die Ausfälle des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in erster Linie mit seiner Angst zu tun haben, das Referendum über eine Verfassungsreform am 16. April zu verlieren. Sie sind der Meinung, dass die Absagen von Auftritten türkischer Politiker in deutschen Städten bewusst durch die Wahl kleiner Säle provoziert worden seien. Die türkische Empörung solle Wähler mobilisieren, heißt es. Über den Umgang mit den türkischen Provokationen (Erdoğan: Absage von Auftritten türkischer Politiker sei gleichzusetzen mit "Nazi-Praktiken"; und wenn er selbst an der Einreise gehindert werde, werde er einen "Aufstand" anzetteln) gehen die Meinungen jedoch weit auseinander.

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