Weltpolitik

Der gläserne Vorhang: Warum sich viele im Osten als "Europäer zweiter Klasse" fühlen

Der Siegeszug rechtsnationaler Parteien bei der jüngsten EU-Wahl verweist darauf, dass sich viele Menschen in Ostmitteleuropa gegenüber den westlichen EU-Ländern benachteiligt fühlen.

Ein bosnisches Kind schaut aus dem Fenster des Elternhauses.  SN/AP
Ein bosnisches Kind schaut aus dem Fenster des Elternhauses.

In Ostmitteleuropa sind rechtsnationale Parteien weiterhin auf dem Vormarsch. Die Regierungspartei PiS in Polen sorgte bei der Europawahl mit ihrem starken Abschneiden für die größte (und bitterste) Überraschung. Ministerpräsident Viktor Orbán in Ungarn hat seine autokratische Position weiter gefestigt.

Dabei herrscht in weiten Teilen Ostmitteleuropas eine hohe Zufriedenheit mit der EU. Der Tschechischen Republik etwa geht es wirtschaftlich prächtig, nicht zuletzt dank der EU-Strukturhilfen und der Lage im Herzen des europäischen Binnenmarktes. Dennoch siegte in Tschechien am Sonntag ...

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