Weltpolitik

Der Rote Libanese steht vor dem Aus

Weil das Geschäft mit Haschisch nicht mehr profitabel ist, werden im Libanon jetzt verstärkt Äpfel angebaut.

Ein Haschischfarmer in der Bekaa-Ebene in seinem Feld.  SN/wrase
Ein Haschischfarmer in der Bekaa-Ebene in seinem Feld.

"Unser Cannabis ist das beste der Welt", schwärmte der damalige libanesische Handelsminister Raed Khoury im Sommer 2018, nachdem das Beratungsunternehmen McKinsey der Beiruter Regierung den Anbau von Hanfpflanzen für medizinische Zwecke empfohlen hatte. Das hoch verschuldete Land könnte auf diese Weise zusätzliche Einkünfte von mehr als einer Milliarde Dollar generieren, hieß es damals.

Die McKinsey-Vorschläge hatten im Libanon zunächst große Euphorie ausgelöst. Doch dann rechneten die Haschischbauern vor, dass sie mit der Verarbeitung von Cannabis zu Haschisch, dem ...

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