Weltpolitik

Der Waffendeal Erdog˘ans mit Russen wackelt

Druck der USA soll Pläne des NATO-Partners Türkei durchkreuzen, Luftabwehrsysteme russischen Typs zu installieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mitten im Wahlkampf und spürt jetzt starken Gegenwind: Die Wirtschaft ist auf Talfahrt; und die USA bremsen sein Waffengeschäft mit Russland. SN/AP
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mitten im Wahlkampf und spürt jetzt starken Gegenwind: Die Wirtschaft ist auf Talfahrt; und die USA bremsen sein Waffengeschäft mit Russland.

Unter dem Druck drohender Sanktionen der USA überdenkt die Türkei offenbar ihre Entscheidung, Luftabwehrsysteme des russischen Typs S-400 zu beschaffen. Hielte Ankara an dem Waffengeschäft mit Russland fest, müssten die türkischen Luftstreitkräfte wohl auf die Lieferung amerikanischer F-35-Kampfflugzeuge verzichten. Das wäre ein hoher Preis für die russischen Raketen. Das Raketenthema stand Anfang dieser Woche auf der Tagesordnung des Besuchs des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu in Washington.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 16.08.2018 um 09:53 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/der-waffendeal-erdogans-mit-russen-wackelt-28911772