Weltpolitik

Der Wahlkampf in der Ukraine gerät zum absurden Theater

Die beiden Kandidaten stellen sich einem Blut- und Urintest, bevor es zum TV-Duell im Olympiastadion geht.

Petro Poroschenko kämpft um sein Amt als Präsident der Ukraine. Mit einem Bluttest wollte er beweisen, dass er keine Drogen nimmt. Zuvor hatte sein Kontrahent Wladimir Selenski ihm zu einem Drogentest aufgefordert. SN/APA/AFP/SERGEI SUPINSKY
Petro Poroschenko kämpft um sein Amt als Präsident der Ukraine. Mit einem Bluttest wollte er beweisen, dass er keine Drogen nimmt. Zuvor hatte sein Kontrahent Wladimir Selenski ihm zu einem Drogentest aufgefordert.

Vielleicht hatte Wladimir Selenski gedacht, er könne Petro Poroschenko piesacken, ihn bloßstellen, nett dabei lächeln und so einer ernsthaften Debatte über sein Land, die Ukraine, entkommen. Selenski genießt seinen politischen Höhenflug, mit 30 Prozent der Wahlstimmen gewann er geradezu leichtfüßig die erste Wahlrunde zum Präsidenten, als politisch völlig unerfahrener Komiker. Den Amtsinhaber Poroschenko ließ er mit dessen 16 Prozent weit hinter sich und muss sich seitdem anhören, er fürchte eine ernsthafte Auseinandersetzung. Angst, ach was! Wladimir Selenski drehte also ein ...

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Aufgerufen am 25.10.2020 um 08:58 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/der-wahlkampf-in-der-ukraine-geraet-zum-absurden-theater-68357920