Weltpolitik

Deutsches Konsulat in Istanbul erhielt Gift-Brief

Das deutsche Generalkonsulat in der türkischen Metropole Istanbul hat einen mutmaßlichen Gift-Brief erhalten. Im Konsulat sei ein "unbekannter Gegenstand" eingegangen, sagte ein Sprecher des Berliner Auswärtigen Amtes am Freitag auf Anfrage. Die türkischen Behörden seien verständigt worden, das Personal sei in Sicherheit.

Näheres wurde zunächst nicht mitgeteilt. Laut türkischen Medienberichten erhielt das deutsche Konsulat ebenso wie die Vertretungen Kanadas und Belgiens in Istanbul Briefe mit einem gelben Pulver darin.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi meldete unter Berufung auf das türkische Katastrophenschutzamt, im kanadischen Konsulat seien sieben Mitarbeiter einer nicht näher genannten Substanz ausgesetzt gewesen. Das sichergestellte Pulver werde untersucht.

Ein Video auf der Website der Zeitung "Hürriyet" zeigte, wie der Eingang zum deutschen Konsulat in der Istanbuler Innenstadt mit einem Absperrband der Polizei blockiert wurde. Nach Medienberichten wurden alle drei betroffenen Vertretung von türkischen Spezialisten untersucht. Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt.

Quelle: APA

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