Weltpolitik

Die Iran-Sanktionen treffen auch den Irak stark

US-Maßnahmen könnten hier destabilisierend wirken, weil die Verflechtung mit der Islamischen Republik eng ist.

Im Irak nehmen die Proteste zu: Die Menschen sind unzufrieden mit ihren Lebensverhältnissen und klagen über hohe Arbeitslosigkeit. SN/AP
Im Irak nehmen die Proteste zu: Die Menschen sind unzufrieden mit ihren Lebensverhältnissen und klagen über hohe Arbeitslosigkeit.

Seit Anfang Juli spürt man in Nadschaf die Auswirkungen der schweren Wirtschaftskrise im Iran. Die 150 Kilometer südlich von Bagdad gelegene Millionenstadt lebt vom Pilgertourismus. 20 Millionen Gläubige kamen bislang jedes Jahr, um die Grabmoschee des von den Schiiten verehrten Imams Ali, des Schwiegersohns und Nachfolgers des Propheten Mohammed, zu besuchen. Knapp 80 Prozent von ihnen sind - oder waren - Iraner und Iranerinnen, denen inzwischen die Mittel für die Pilgerreise fehlen.

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