Die Karawanen in Trumps Kopf

Donald Trump beschwört an der Grenze zu Mexiko einen Notstand, der keiner ist. Seine "Karawanen" an Einwanderern, die mangels Mauer nun vom Militär am illegalen Grenzübergang gehindert werden sollen, ziehen nur durch den Kopf des US-Präsidenten.

In der Realität haben die Mexikaner den Protestzug von rund tausend Honduranern, darunter viele Frauen und Kinder, längst aufgehalten. Darüber hinaus ging die Zahl der illegalen Grenzgänger seit fast zwei Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Dank besserer Jobmöglichkeiten daheim und sinkender Geburtenzahlen gehen heute mehr Mexikaner zurück in ihre Heimat, als in die USA kommen.

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