Weltpolitik

Die Opposition - politisch ausgelöscht vom Kreml

Ein Jahr nach der Vergiftung von Alexej Nawalny werden die Freiräume für Russlands Aktivisten, Journalisten und Oppositionelle immer kleiner.

„Held unserer Zeit“ steht auf dem Plakat in Sankt Petersburg, das von Stadtbediensteten übermalt wird. SN/AP
„Held unserer Zeit“ steht auf dem Plakat in Sankt Petersburg, das von Stadtbediensteten übermalt wird.

Bei Wladislaw Sorwjonkow klingelten die Polizisten in Zivil kurz vor Mitternacht. Seine E-Mail-Adresse sei in der Spendenliste des Antikorruptionsfonds von Alexej Nawalny aufgetaucht, den der Staat kürzlich für extremistisch erklärt hat. Jeder, der dazu eine Verbindung hat, wird verfolgt. Auch Sorwjonkow sollte sich erklären und irgendwelche Papiere unterschreiben, wie er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gleich nach dem Vorfall schrieb.

Er war nicht der Einzige, dem es in der Nacht auf diesen Mittwoch so erging. Laut dem russischen Mediendienst ...

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