Weltpolitik

Die Phase humanitärer Gesten geht zu Ende

Auch Spaniens sozialistische Regierung steuert in der Flüchtlingspolitik neuerdings einen härteren Kurs.

Wie ist der Sprung nach Europa zu schaffen? Afrikanische Armutsflüchtlinge am Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko.  SN/APA/AFP/JOAQUIN SANCHEZ
Wie ist der Sprung nach Europa zu schaffen? Afrikanische Armutsflüchtlinge am Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko.

Der Anstieg der Ankunftszahlen von Migranten in Spanien führt nun offenbar auch in Madrid zu einer schrittweisen Verschärfung der Flüchtlingspolitik. Als Signal für einen Kurswechsel gilt die überraschende Expressabschiebung von mehr als 100 schwarzafrikanischen Migranten, die Mitte der Woche von Marokko aus über den Grenzzaun der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta gekommen sind. Damit scheint die Zeit der humanitären Gesten, mit denen der seit Juni amtierende sozialistische Regierungschef Pedro Sánchez zunächst für Aufsehen gesorgt hat, zu Ende zu gehen.

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